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Angeln im Winter

Angeln im Winter

Es ist kalt und ungemütlich… Vermutlich verzichtest Du das ein oder andere Mal dann doch aufs Angeln. Wusstest Du aber, dass es im Winter fast üblich ist größere Fische zu angeln als sonst? Ja, das stimmt wirklich. Bevor wir auf die einzelnen Fischarten eingehen, solltest Du wissen, dass die meisten Fische im Winter ein anderes Verhaltensmuster aufweisen. Fische sind sogenannte Kaltbluter und somit wechselwarme Tiere. Die passen Ihre Körpertemperatur der Umgebung an und sind im Winter „Faul“. Wenig Bewegung ist in diesem Fall etwas ganz normales. Raubfische die eigentlich als aktivere Fische gelten, leben praktisch fast im Stillstand. Das bedeutet nicht, dass die Fische sich nicht bewegen, sondern eher, dass sie sich viel Zeit lassen. Dieses Verhalten wirkt sich auch auf ihr Verdauungssystem aus. Während im Sommer beispielsweise ein Raubfisch eine Verdauungsdauer von 1 – 3 Tagen aufweist, beträgt die Dauer im Winter gute 7 Tage.

Angeln im Winter Hecht

Hecht angeln im Winter

 

 

 

 

Was bedeutet das für dich als Angler? Wie beschrieben verhalten sich die Raubfische im Winter etwas ruhiger als gewohnt. Empfehlenswert wären hier also schöne große Köder die nicht viel trubel unter Wasser verursachen. Fische sind schlau und merken auch, wenn sich Köder unnatürlich bewegen. Das bedeutet, dass Du mit langsamen Bewegungen vermutlich den größten Erfolg landen wirst.Angeln im Winter

Mit Sicherheit wird die Ausbeute nicht so hoch ausfallen, wie zu wärmeren Zeiten. Du kannst jedoch davon ausgehen, dass Du viel größere Fische angeln wirst. Da sich das Angeln etwas in die Länge ziehen kann, solltest Du dir auf jeden Fall etwas dickes anziehen. Erfahrene Angler wissen, dass es am Wasser sehr kalt werden kann. Du versorgst dich also am besten mit Thermo-Unterwäsche und spezieller Angel-Bekleidung. Zusätzlich sind Taschen- und Fußwärmer empfehlenswert.

Unsere Tipps zu Angeln im Winter

Geflochtene Schnur friert bei zu kalten Temperaturen ein, da sie Wasser aufsaugt. Empfehlenswert ist im Winter also die Monofile Schnur.
Fische bewegen sich selbst im Winter langsamer, als in den warmen Monaten. Dementsprechend solltest Du deinen Köder führen. Bei zu schnellen Bewegungen wäre es dem Fisch schon zu anspruchsvoll, da er im Winter eher „faul“ ist.
Im Winter halten sich die Fische meistens sehr tief. Wenn Du im Besitz eines Fischfinders bist, dann solltest Du dieses auf jeden Fall nutzen. Die Fische halten sich meistens gemeinsam an einer bestimmten Stelle auf, so dass du im besten Fall mehrere Bisse hintereinander haben wirst.
Das anlocken der Fische ist sehr wichtig. Bei eisigen Temperaturen unter Wasser kann es durchaus vorkommen, dass das Futter zu wenig Geschmacksstoffe bzw. Gerüche los wird und somit die Fische nicht anlockt. Ein kleiner Trick ist es, dass Futter mit etwas Salz (5 – 10 %) anzureichern. Dadurch entsteht eine größere Entfaltung der Geschmacks- und Geruchsstoffe. Darüberhinaus lässt es sich im Winter am besten mit Natürködern angeln. Es ist auf jeden Fall sehr wichtig, dass die Maden nicht schon vor dem angeln einfrieren. Du solltest also darauf achten, dass du diese möglichst warm und am Leben hälst.

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