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„Welche Angel soll ich mir kaufen?“

Das ist wohl eine der häufigsten Fragen, die im Angelsport gestellt wird…

angel-shop-online-angelnUm diese Frage zu beantworten, muss Dir bewusst sein, dass es grundsätzlich keine Angel für alle Fischarten und Gewässer gibt. Es macht nicht nur einen großen Unterschied ob man Friedfisch oder Raubfisch angelt. Es gibt innerhalb dieser beiden Kategorien sehr viele Fischarten, die sehr unterschiedliche Bissverhalten aufweisen.

Bei einem Angelruten Vergleich solltest Du also unbedingt darauf achten, dass die Angelrute unbedingt die Eingeschalten aufweist, die für Deinen Zweck geeignet sind. Zum Beispiel sollte eine gute Forellenrute im Gegensatz zu einer Zanderrute ganz andere Eigenschaften aufweisen. Die wesentlichen Unterschiede bei einem Angelruten Vergleich kannst Du dir unten durchlesen.

Angel-Shop-Online-Rute-Und-RolleDarüber hinaus ist der Angelsport ein äußerst teures Hobby. Das bedeutet, dass der Preis einer Angelrute auch mal in den tausender Bereich geraten kann. Aus diesem Grund haben wir Dir bei unserem Angelruten Vergleich einige Angelruten raus gesucht, die -aus unserer Sicht- ein gutes Preis-Leistungsverhältnis haben. Insbesondere haben wir dabei die vielen positiven Kundenrezensionen berücksichtigt. Hast Du dich für eine Angelrute entschieden oder kannst dich nicht für ein Modell entscheiden, so kannst Du auch in vielen Fachmagazinen recherchieren, ob es nicht einen Angelruten Test zu Deinen gewünschten Modellen gibt. Das erspart Dir nicht nur den eigenen Test, Du hast meistens auch noch professionelle Testbedingungen, die Dir deine Entscheidung erleichtern können.

Für jede Angeltechnik gibt es verschiedene Ruten, die wir Dir an dieser Stelle näher erläutern.

Angelrute kaufen: Die wichtigsten Merkmale

Wie oben beschrieben, spielt für einen Angelruten Vergleich nicht nur die Fischart eine wesentliche Rolle. Für die meisten Angler wird ebenso der Preis und die besonderen Eigenschaften einer Angelrute im Vordergrund stehen. Vor dem Kauf einer Angelrute solltest Du dir also folgende Merkmale vor Augen halten.

Was sagst uns das maximale Wurfgewicht? Das maximale Wurfgewicht ist die Angabe darüber mit welchem Gewicht die Rute maximal belastet werden kann. Eine Angelrute mit einem max. Wurfgewicht von 75 gr. soll einen dementsprechenden Wurf unbeschadet überstehen. Es kann durchaus vorkommen, dass das Wurfgewicht in lb oder lbs angegeben wird. Wie Du diese Werte umrechnest, haben wir dir auf unserer Startseite erklärt bzw. schon eine Wurfgewichtstabelle vorgefertigt.
Ganz einfach… je länger die Transportlänge einer Angelrute ist, um so anstrengender wird der Transport und um so größer muss die Rutentasche sein, die man dafür benutzt. Es werden häufig Ruten angeboten, die man ineinander stecken kann oder Teleskopruten, die bis 50 cm. zusammenschrumpfen.
Es gibt im Angelbereich drei Materialen aus denen die Angelruten bestehen. Fiberglas, Carbon und Kohlefaser. Während Fiberglas eher weich ist und z. B. für das Forellenangeln empfohlen werden kann, handelt es sich bei den anderen beiden Materialien um die etwas schwereren Angelruten. Diese werden häufig für das Raubfischangeln auf Hecht oder Zander benutzt.
Die Länge der Angelrute sollte stark davon abhängen, wofür Du die Angel nutzen möchtest. Während z. B. eine Hochseerute durchaus mal 3 Meter lang sein kann und vielleicht auch sollte, sollte die Rute für einen Forellenteich max. 2,4 Meter betragen. Es hängt also auch insbesondere vom Gewässer ab, wo gefischt werden soll. Wenn man vorsichtig handeln will, kann man also Prinzip sagen: Je kleiner das Gewässer ist, um so kleiner kann auch die Rute ausfallen. Es kann aber auch durchaus vorkommen, dass in kleinen Gewässern große Fische vorhanden sind. Als Anfänger wird man in diesem Fall vermutlich mit einer 1 Meter Angelrute aus dem Discounter nicht weit kommen.

Brandungsruten

Das Brandungsangeln wird meist an einer Seebrücke oder Klippe vorgenommen. Es werden hierfür schwere Gewichte von 100 – 250 g eingesetzt. Der Köder wird bis über 100 m weit ins Wasser geworfen. Die Rutenlängen betragen hierbei um die 4 m. Um die Wurfweite zu steigern und den Luftwiderstand zu überwinden, werden zur Stabilisierung des Vorfaches spezielle Weitwurfvorfächer verwendet. Zur Stabilisierung der Angelschnur finden sogenannte Schlagschnüre mit bis zu dreifacher Rutenlänge als Vorschnur Verwendung. Beim Brandungsangeln werden vorwiegend Dorsche, Kabeljau, Plattfische, Wolfsbarsch oder Aale und Aalmuttern gefangen. Was kennzeichnet eine gute Brandungsrute?

  • weiter Auswurf des Köders (semiparabolische Aktion)
  • das Anzeigen der Rutenspitze trotz Weitwurf von sensiblen Bissen (in der Nacht leuchtende Spitze)
  • starkes Rückgrat (Wurfgewicht bis 250 gr.)
  • große Weitwurfringe
  • hochwertiges Material aus Kohlefaser
  • dickwandige Ringeinlage zur Schonung der Schnur
  • eine Länge von ungefähr 3,60 m bis 4,50 m
  • Steckrute oder Wurfrute (2- oder 3-teilig)

Brandungsruten kaufen

Feederruten

Bei dieser Angelmethode wird das Grundfutter mittels eines Futterkorbes in die Nähe des Köders auf dem Haken gebracht. Das Futter verteilt sich in der Nähe des Köders und lockt damit die Fische an. Mit dem Feederfischen fängt man vor allem Weißfische wie als Unterfamilie der Karpfenfische. Einheimische Vertreter sind Aland, Frauennerfling. Brache, Güster, Hasel, Nase, Perlfisch, Rotauge, Schneider, Zope und andere Artgenossen. Hierfür wird eine spezielle Rute mit feiner Spitze und starkem Rückgrat verwendet, das Voraussetzung für das Werfen der schweren Futterkörbe ist.

Moderne Feederruten sind fast ausnahmslos Steckruten (2- bis 5-teilig) mit einer Länge von 3,20 bis 4,50 m. Als Teleskopruten haben sich die Feederruten wegen einer schlechteren Aktion weniger durchgesetzt. Die Zielfische sind beispielsweise:

  • Brasse
  • Rotfeder
  • Rotauge
  • Barbe
  • Aland

Feederruten kaufen

Die Feederrute besteht heute vorwiegend aus Kohlefaser (Carbon). Die Beringung hängt vom Einsatzgebiet ab. Eine Weitwurfrute wird zur Verringerung der Reibung mit großen Ringen versehen. Die Feederrute kann in folgende Kategorien eingeteilt werden:

Very-Light Feederruten

  • Länge: bis 3,30 m
  • Wurfgewicht: bis zu 25 Gramm
  • Einsatzgebiet: Stillwasserangeln im nahen Uferbereich bis zu 20 m

Light Feederruten

  • Länge: 3,30 – 3,60 m
  • Wurfgewicht: bis zu 40 Gramm
  • Einsatzgebiet: stehende und leicht fließende Gewässer mit Entfernung bis zu 40 m

Medium Feederruten

  • Länge: bis zu 3,90 m
  • Wurfgewicht: 40 – 60 Gramm
  • Einsatzgebiet: stehende und sehr langsam fließende Gewässer bis zu größeren Entfernungen

Heavy Feederruten

  • Länge: bis zu 4,20 m
  • Wurfgewicht: 60 – 100 Gramm
  • Wurfweite. Bis zu 80 m
  • Einsatzgebiet: Stillwasserangeln mit sensibler Spitze und moderater Futterkörbe, Angeln im schneller fließenden Gewässer mit robuster Spitze und schweren Futterkörben

Very-Heavy Feederruten

  • Länge: bis zu 4,80 m oder mehr
  • Wurfgewicht: bis zu 200 Gramm
  • Einsatzgebiet: mit extremen Gewichten, auf besonders große Distanzen

Weitwurf Feederruten

  • Länge: 4,20 bis 4,50 m
  • Wurfgewicht: bis zu 100 Gramm
  • Eigenschaften: lange Griffe, lange Spitzen, semiparabolische Aktion

Für den Einsatz der Feederruten sind auch die Feederspitzen ausschlaggebend. Sie sind mit unterschiedlich starken Spitzen bestückt, die auswechselbar sind und aus Carbon oder Glasfaser bestehen. Die Sensibilität wird in Unzen angegeben. Eine Unze entspricht dabei 28 Gramm. Es gelten folgende Unterteilungen:

  • bis zu 1,5 Unzen: für Stillwasser und sehr leichte Strömungen
  • 1,5 bis 2,5 Unzen: für Stillwasser und leichte Strömungen
  • ab 3 Unzen: für Fließwasser

Hochseeruten

Beim Hochseeangeln werden große fische wie Haie, Marline oder Schwertfische ins Visier genommen. Diese Fische können mehr als 100 kg schwer sein. Dieses Big-Game-Fishing wird von seetüchtigen Motorbooten aus von ortskundigen Skippern oder einheimischen Helfern durchgeführt. In der Meeresfischerei werden auf hoher See Kabeljau, Seelachs und Makrelen gefischt. In Küstennähe werden je nach Saison Hering, Meerforelle, Aal, Scholle, Sprotte oder Hornhecht geangelt. In Küstennähe der Ostsee ist das Ziel überwiegend der Dorsch.

Die Boots- oder Big-Game-Ruten sind in der Regel 1,80 bis 2,70 m lang und für das schwere Meeresangeln geeignet. Sie sind mit vielen Ringen ausgestattet. Die Griffe sind aus Moosgummi oft mit Kreuzschlitz für einen Bauchgurt. Die Wurfgewichte reichen von 130 Gramm bis 3000 Gramm. Dabei eignen sich die leichten Ruten für Meerforellen und Dorsch, die schweren Ruten mit Multirollen für Großfische wie Thunfische oder Marlin. Das Modell wird aus Carbon oder aus einem Kohle-Glasfasergemisch hergestellt. Die Rutenringe befinden sich oben, da sie sonst bei großen Fischen abplatzen würden. Ein Beispiel hierfür bietet die Inline-Bootsrute mit einer langen Spitze, deren Belastungsschwerpunkt weit unten ist, um die Kraft voll auf die Rute zu übertragen. Sie ist feinfühlig in der Bisserkennung und deckt den gesamten Bereich der schweren Angelei Nordeuropas mit Kunst- und Naturködern ab. Diese Rute ist in 4 verschiedenen Modellen im Angebot.

  • Länge: 2,10 – 2,35 m
  • Wurfgewicht: 200 – 1000 Gramm
  • Gewicht: 440 – 455 Gramm
  • Transportlänge: 146 – 164 cm
  • Teileanzahl: 2

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Matchruten

Matchangeln sind Angel-Veranstaltungen zur Bestandsregulierung und Bestandsaufnahme. Vorgabe ist das gezielte Beangeln von Ungleichgewichten bestimmter Fischarten wie Plötze, Güstern und Brasseln.

Für diese Angelruten gelten internationale Empfehlungen nach C.I.P.S. Ebenso werden maximal verwendbare Anfütterungsmittel, die Angelzeit und Köderbegrenzungen vorgegeben. Besondere Kennzeichen der Matchruten sind die vielen kleinen hoch abstehenden Ringe. Es sind normalerweise 11 bis 16 Stück, die verhindern sollen, dass die Schnur am Blank festklebt. Die Länge von Matchruten beträgt ungefähr 3,60 bis 4,20 m. Mitunter können sie eine Länge von 6 m annehmen. Die Zielfische für das Matchangeln sind unter anderen:

  • die Brasse
  • das Rotauge
  • die Rotfeder
  • der Aland

Die Matchrute besteht aus Kohlefaser (Carbon). Sie sind 3-teilig und bei 6 m Länge 4- bis 5-teilig. Die Ringe stehen weit vom Blank ab, sind klein und zahlreich mit geringem Abstand. Das Wurfgewicht richtet sich nach dem Zielfisch und beträgt für kleinere Weißfischarten 2 bis 12 Gramm. Wurfgewichte von 5 bis 20 Gramm sind für Waggler, weite Würfe und größere Fische vorgesehen. Für große Waggler und extreme Weiten gelten Wurfgewichte von 10 bis 30 Gramm. Man unterscheidet folgende Untergruppen von Matchruten:

  • leichte Wagglerruten: Einsatzgebiet ist der Nahbereich bis 15 m. Sie besitzen eine semi- bis parabolische Aktion und feinste Schnüre.
  • Stickruten: Sie werden im fließenden Gewässer eingesetzt, die Aktion ist auf Rückgrat ausgelegt.
  • Schwere Wagglerruten: Sie sind vorgesehen, 20 – 30 Gramm schwere Waggler auszuwerfen.

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Reiseruten

Das Problem auf Reisen, seine eigene Rute mitzunehmen, besteht im Transport auf kleinem Raum oder in der teuren Sperrgutzulage. Steckruten sind daher bei großen Transportmaßen eher ungeeignet. Vor Ort sich mit einer Angel einzudecken, kann auf Verständigungsschwierigkeiten oder Missverständnissen basieren, die sich dann oft zum Nachteil des Urlaubers herausstellen. Eine eigene Reiserute soll möglichst nicht nur für den Urlaub gedacht sein. Was also gilt es, dabei besonders zu beachten?

Welche Vorteile haben Reiseruten?

  • reduziertes Packmaß
  • bequemer Transport
  • geringe Gefahr von Transportschäden
  • immer im Auto mitführbar
  • steifere Rute mit guter Aktion

Welche Nachteile können Reiseruten haben?

  • geringere Stabilität als zweiteilige Rute
  • reduziertes Gefühl

Als Reiseruten gibt es Spezialruten und Allroundruten. Es gibt als Reiserute alles von der ultraleichten bis zur Big-Game-Rute. Man muss wissen, für welchen Zweck und wo man angeln will.

Kanarische Inseln: vom Ufer Spinnfischen, zu empfehlen eine schwere Spinnrute mit wenigstens 80 g Wurfgewicht. Zielfische sind Barrakudas, Hornhechte oder Muränen.

Mittelmeer: leichte bis mittelschwere Spinnrute für Wolfsbarsche oder Tintenfische, eine kräftige Rut mit 80 bis 100 g Wurfgewicht für Conger und Muränen

Atlantik: Rute mit 20 bis 50 g Wurfgewicht und 3 m Länge für Wolfsbarsche, vom Ufer aus kann in der Brandung bis 120 g Wurfgewicht mit Katzenhaien und Congern gerechnet werden

Balearen (Mallorca): zu empfehlen eine mittlere Spinnrute für das Fischen vom Ufer aus.

Reisespinnruten sind meistens etwas teurer, weil die vielen Steckverbindungen ein aufwendiges Schleifen erfordert. Einige Reiseruten sind hier tabellarisch beispielhaft für die Megaforce Travel Spin verglichen:

Länge in Meter Wurfgewicht g Gewicht in g Transportlänge cm Teile
2,4 10 – 40 160 66 4
2,4 30 – 70 180 66 4
2,7 15 – 50 195 74 4
2,7 30 – 70 210 74 4
2,4 100 – 200 280 66 4

Eine andere Allrond-Spinnrute ist die Spro Globetrotter mit Rutenrohr für den Transport. Die langen Versionen eignen sich für das Fischen vom Ufer, die kurzen Varianten für das Boot.

Länge in Meter Wurfgewicht g Aktion Transportlänge cm Teile
2,4 25 – 60 MH 52 5
2,7 70 – 125 XH 60 5
2,85 25 – 60 MH 52 6
2,85 70 – 125 XH 54 6

 

Speziell für das Salzwasserangeln mit salzwassertauglichem EVA-Griff und mit weicher Spitze gibt es eine 2,7 m lange Reiserute mit 20 bis 80 g Wurfgewicht für das Fangen von kampfstarken und wendigen Salzwasserräubern. Besonders zweckmäßig sind Ruten, die sich sowohl als Bootsrute mit 2,4 m und 150 – 300 g Wurfgewicht, als auch als 3 m lange Spinnrute mit 28 – 120 g Wurfgewicht verwenden lassen. Es sind beispielsweise auch leichtere Versionen mit zwei Spitzen, Korkgriff und 2 bis 2,5 Metern Länge und einem Wurfgewicht von 7 bis 21 oder 14 bis 49 Gramm im Angebot für spezielle Reiseruten.

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Spinnruten

Beim Spinnangeln verleitet die künstlich inszenierte Bewegung der ausgelegten Köder die Fische zum Anbeißen. Man verweilt bei dieser Fangart nicht lange an einem Platz, sondern durchforstet die Gewässer nach beißwilligen Fischen. Das Spinnfischen wird vom Ufer oder vom Boot aus betrieben. Die Köder sind vorwiegend Kunstköder wie Wobbler, Blinker, Weichplastikköder oder Spinner. Bei Wobblern handelt es sich um künstliche Köder aus Holz oder Kunststoff, die ein-, zwei-, oder dreigeteilt sind und meist einen oder zwei Drillingshaken besitzen. Es gibt sinkende, schwebende und schwimmende Varianten in den verschiedensten Farben. Man unterscheidet klassische Wobbler, Crankbaits als bauchige Wobbler, Twitchbaits als schlankere Wobbler, Swimbaits als Wobbler ohne Tauchschaufel, ebensolche Jerkbaits und Gummiwobbler als Wobbler und Gummifisch. Ein Blinker ist ein Kunstköder aus Metall zum Angeln von Raubfischen. Er wird durch seinen eingedellten Aufbau in eine torgelnde Bewegung versetzt und imitiert einen kränkelnden Fisch. Sie können in anspruchsvollen Gewässern mit wenig Freiraum und für gezielt tiefe Stellen eingesetzt werden. Mit Blinkern werden meiste Barsche oder Hechte gefangen. Weichplastikköder ist der Oberbegriff für Kunstköder aus Weichkunststoff. Spinner sind kleine Metallblättchen, die auf Zug um ihre Achse rotieren und senden damit Druckwellenreize an den Ferntastsinn der Fische. Das Spinnfischen ist dadurch gekennzeichnet, dass die Spinnrute ständig ausgeworfen und eingeholt wird. Dabei wird ein zappelnder Beutefisch durch den sich bewegenden Köder imitiert. Das Material des Blanks(Rutenrohling) besteht aus Kohlefaser oder aus einem Kohlefaser-Glasfaser-Gemisch. Es gibt auch Ausführungen aus reiner Glasfaser oder aus Bambusrohr. Im deutschen Sprachraum unterscheidet man folgende Spinnrutenkategorien:

  • ultraleichte Spinnruten mit einem Wurfgewicht von 1 bis 10 Gramm
  • leichte Spinnruten mit einem Wurfgewicht von 5 bis 30 Gramm
  • mittlere Spinnruten mit einem Wurfgewicht von 30 bis 60 Gramm
  • schwere Spinnruten mit einem Wurfgewicht von 50 bis 120 Gramm
  • ultraschwere Spinnruten mit einem Wurfgewicht von 100 bis 250 Gramm

Die Länge der Spinnruten im Durchschnitt beträgt 1,6 bis 3,3 m. Man kann mit einem Wurfgewichtrechner gemäß Lbs-Angabe (amerikanisches Pfund, 1 lb = 454 Gramm) das Wurfgewicht berechnen. Generell werden kürzere Ruten für die Bootsangelei und längere Ruten für Uferangeln empfohlen. Die Eigenschaften der Rute sollten nach Größe des Fischfangs und Gewicht des Köders bestimmt werden. Wichtig ist der bestmögliche Kontakt zum Köder. Die Rute sollte leicht und ausbalanciert sein. Es ist auf eine gute Beringung zu achten, um frühzeitige Verschleißerscheinungen an Schnur und Ringen zu verhindern. Gute Ringe bestehen heute aus Siliziumcarbid (SIC). Die Einsatzgebiete haben einige Spezialruten hervorgebracht. Diese Spezialsorten auf dem Markt sind:

  • Twister- und Gummifischruten mit harter Spizenaktion zum Angeln mit Weichplastikködern
  • sehr kurze Jerkruten für das harte und ruckartige Führen von schweren Oberflächenködern
  • kurze Vertikalruten mit kräftiger Spitzenaktion für das senkrechte Angeln unter dem Boot
  • Dropshotruten mit weicher Rutenspitze
  • kurze, weiche Castingruten mit parabolischer Aktion

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Teleskop Ruten

Die Teleskopruten sind aus Transportgründen in Segmente von 50 bis 100 cm unterteilt, da die Ruten mitunter mehrere Meter lang sind. Sie wird nach vorn ausgeschoben und wird dadurch zur Spitze dünner, was auf Kosten von Aktion und Belastbarkeit der Rute geht. Die Anzahl der Schnurlaufringe ist auf die Zahl der Segmente begrenzt.

Es liegt in der Wahl des Anglers, ob er Steckruten oder Teleskopruten bevorzugt.

Die Vorteile von Teleskopruten sind:

  • schneller Aufbau
  • kompakte Bauweise
  • für den Transport in kleinen Fahrzeugen, auf dem Roller oder Fahrrad geeignet

Die Nachteile von Teleskopruten sind:

  • beeinträchtigte Aktion durch Überlappungen der Segmente
  • keine hohe Belastbarkeit
  • die Anzahl der Leitringe ist auf die Anzahl der Segmente begrenzt

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Steckrute

Die Vorteile der Steckrute sind

  • durchgehende Aktion
  • gutes Biegeverhalten
  • hohe Belastbarkeit

Die Nachteile der Steckrute sind

  • die Transportlänge
  • der Zusammenbau am Gewässer

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Waller Ruten

Wallerruten zum Fischen von Wels sind in verschiedenen Ausführungen einsetzbar. Zunächst muss sich der Wallerfischer über das Einsatzgebiet Klarheit verschaffen, um die richtige Rute auszuwählen. Hier bestehen die Möglichkeiten:

des Spinnfischens auf Waller: welcher Köder soll Verwendung finden (schwere oder leichte Gummifische oder Wobbler)

  • des Fischens auf Waller aus dem Boot: vertikal oder auf Distanz
  • des Fischens auf Waller vom Ufer: mit U-Pose oder Bojenmontage
  • des Fischens auf Waller am See oder Fluss: mit leichter oder starker Strömung

Die leichte Boots-Wallerrute ist für das Fischen von kleineren bis mittelgroßen Wallern geeignet. Sie besitzt in der Regel folgende Eigenschaften:

  • Korkgriff und Alu-Rollenhalter
  • Wicklungen sind unterfüttert und lackversiegelt
  • Länge: 2,10 m oder 2,40 m
  • Gewicht: 345 oder 390 Gramm
  • Wurfgewicht: 100 – 280 Gramm
  • Transportlänge: 109 oder 124 cm
  • Teile: 2
  • Ringe: 8

Die robuste und belastbare Boots-Wallerrute vom driftenden oder verankerten Boot aus besitzt außerdem eine Poweraktion, mit der Druck auf den Waller ausgeübt wird. Weiterhin ist sie durch

  • einen Korkgriff und Alu-Rollenhalter
  • unterfütterten lackversiegelten Wicklungen
  • einer Länge von: 2,40 oder 2,70 m
  • einem Gewicht von: 410 oder 445 Gramm
  • einem Wurfgewicht von: 100 – 400 Gramm
  • einer Transportlänge von: 124 oder 139 cm
  • Teile: 2
  • Ringe: 7 gekennzeichnet

Wallerruten kaufen

Aufbau und Eigenschaften von Angelruten

Zur Ausübung der Fischerei im Sportfischen benötigt man im einfachsten Fall eine Angelschnur und einen Angelhaken. Im Allgemeinen besteht eine Angelrute aus der Rute selbst, der Angelrolle zum Aufrollen und dem Vorfach mit einem Bindeglied, das Wirbel genannt wird. Die Kenngrößen in einem Ruten Vergleich von Angelruten sind Länge, Wurfgewicht, Material, Aktion und das Gewicht der Angelrute selbst. Je nach Einsatzgebiet unterscheiden sich die verschiedensten Formen von Angelruten. Darin liegt schon die Beantwortung der Frage, warum es so viele Angelruten gibt. Die Rutenlänge steht mit dem Ort des Angelns im Zusammenhang. Ufernahes Angeln oder Bootsangeln bevorzugt meistens eine kürzere Rute. Das Wurfgewicht zeigt die Belastbarkeit der Rute. Das optimale Wurfgewicht liegt dabei immer etwas unter dem maximalen Wurfgewicht, von dem man ungefähr 20 % abzieht. Das Wurfgewicht sagt etwas darüber aus, wie sensibel eine Angelrute ist und wie gut damit der Köder unter Wasser zu führen ist. Beim Spinnangeln arbeitet man mit geringen Wurfgewichten, da die Spinnköder klein und leicht sind. Anders verhält es sich beim Brandungsangeln, wo man schwere Gewichte bis über 100 Meter weit wirft. Folgende Eigenschaften für Wurfgewichte sind definiert:

  • leichte Rute (Wurfgewicht bis 30 Gramm)
  • mittlere Rute (Wurfgewicht von 30 bis 60 Gramm)
  • schwere Rute (Wurfgewicht von 60 bis 100 Gramm)
  • Brandungsrute (Wurfgewicht von 100 bis 300 Gramm)

Aus diesen Erkenntnissen können für die entsprechenden Angelruten die Rutenlänge, die Schnurklasse und das Wurfgewicht berechnet werden. Viele Hersteller geben die Rutenlängen in foot/inch an, die dann in cm umgerechnet werden. Zum Beispiel: LGTH = 6’5“ -> ergibt 195,98 cm Länge. Die Tragkraft der Schnur wird von englischen Pfund lbs in kg umgerechnet. Zum Beispiel: LINE-WT = 6 – 10 ergibt 2,72 bis 4,54 kg. Die Wurfgewichtangabe in oz (Unzen) wird in Gramm umgerechnet. Zum Beispiel: LURE-WT = 1/16 – 5/16 ergibt 1,77 Gramm bis 8,86 Gramm. Viele verwenden die Berechnung des Wurfgewichtes nach Testkurve von lbs in Gramm. Das amerikanische Pfund von 1 lb = 454 g wird hier zugrunde gelegt.

Die Umrechnungsformel lautet hierfür: (Testkurve in lbs x 453,592) : 16 = maximales Wurfgewicht

Als Werkstoffe für Angelruten kommen verschiedene Materialien zum Einsatz. Es gibt für die Herstellung keine verbindliche Richtlinie. Zum Einsatz kommen:

  • Aramid
  • Bambus
  • Glasfaser
  • Grafit
  • Kevlar
  • Kohlefaser
  • Titan

Dabei gelten international die folgenden Qualifikations-Levels:

Glas-Carbon-Gemische -> Standard-Carbon-> IM6-Carbon->IM7-Carbon-> IM8-Carbon-> IM9-Carbon. Die Angelrute im Rohgewicht nennt man Blank. Bei IM6 bis IM9 verringert sich das Gewicht des Blank, aber der Preis ist entsprechend hoch. Wenn diese Exemplare mit progressiver Aktion kombiniert sind, erzielt man eine höhere Schnelligkeit, wie sie den Anforderungen der Spinnangler entgegen kommt.

IM7: ist das für Spinnruten beste Material. Die lineare Festigkeit der Faser ist 17 % höher als IM8 und 25 % höher als IM9. IM7-Carbon sollte gewählt werden für Power, Wurfweite und Dauerbelastung.

IM8, IM9: ist für Stipp- und Bologneseruten evtl. auch für Matchruten geeignet

Eine Kombination von IM6 und IM7 ist für Wallerruten geeignet.

Sprödere Materialien sollten mit anderen Carbon-Stufen kombiniert werden. Niedrigere Carbon-Klassen oder Glasfiber gehen zu Lasten von Qualitätsansprüchen.

Rutenaktion und Geschwindigkeit

Mit Geschwindigkeit meint man Aktion, Power. So unterscheidet man bei der Geschwindigkeit:

ACT = Action (Power) als die Steife des Ruten-Rohlings in

L: light – leicht

M : medium – mittel

H: hard – hart

U: ultra in Kombination

X: extra in Kombination

Als Aktion selbst wird die Biegekurve bzw. die Verjüngung des Blanks bezeichnet.

Bei den Aktionen werden 3 Arten unterschieden:

  1. Spitzen-Aktion: Diese Ruten werden als Fast-Taper-Ruten bezeichnet. Diese Rute verjüngt sich an der Spitze sehr schnell. Der Rest der Blanks besitzt ein „steifes Rückgrat“. Diese Ruten sind für das Stippfischen geeignet, sie ermöglichen eine sensible Bisserkennung und weite Würfe.
  2. Semiparabolische-Aktion: Sie werden auch Moderat-Taper, Regular-Taper oder Medium-Taper genannt. Diese Blanks biegen sich von der Mitte bis zur Rutenspitze. Sie sind für größere Entfernungen, zum Auswerfen großer Köder und zum Drill größerer Fische wie Wels, Karpfen oder Huchen geeignet. Man kann diese Ruten für den Allround-Einsatz verwenden.
  3. Parabolische-Aktion: Sie werden auch Slow-Taper, Vollaktion oder durchgehende Aktion genannt. Diese Ruten biegen sich von der Rutenspitze bis zum Handteil und sind sehr weich. Sie werden vorwiegend für das leichte Spinn- oder Fliegenfischen benutzt. Die Ruten haben eine begrenzte Wurfweite, aber genügend Kraft für den Drill von größeren Fischen. Sie verjüngen sich langsam vom Handteil zur Spitze. Diese Ruten werden oft als Kampfruten (Großfische), Downriggerruten, Big-Game-Ruten oder Vollglas-Spinnruten verbaut.

Zwischen den Standard-Aktionen existieren noch einige Spezialisierungen wie Extra-Fast-Taper, Medium-Fast-Taper, Progressive Aktion, Compund-Taper und Regular-Slow-Taper.

Für den Rutengriff werden Materialien wie Kork oder Moosgummi eingesetzt. Die Rollenhalter bestehen heute nicht mehr aus Metall, sondern fast ausschließlich aus Grafit und Kunststoff. Für die Ringeinlagen findet heute vorwiegend SIC, Aluminiumoxid, Gold-Cermet, Hartchrom, Alconite, Siliciumnitrid, Zirkonium, Titanium oder Teflon Verwendung. Für leichte Ruten werden Einstegringe verwendet. Stärkere Ruten wie Waller-Ruten benutzen Zweistegringe und bei Bootsruten werden Rollenringe, die stark und kompakt sind, eingesetzt. Rollenringe sind für schwere Drills bei Heilbutt und Thunfisch geeignet.