Skip to main content

Angeln mit Bissanzeiger

Ein Bissanzeiger ist ein schönes Zubehör, um Bisse wahrzunehmen. Im Vergleich zu einer Pose wird hierbei z. B. auch „ein leichtes anknabbern“ bemerkt. Elektronische Bissanzeiger haben den entscheidenden Vorteil, dass Sie akustische Signale wiedergeben oder optische Signale darstellen können. Es ist somit nicht mehr notwendig ständig auf das Wasser zu schauen und abzuwarten bis ein Fisch anbeißt. Das gute dabei ist, dass man sich in der Wartezeit anderen Dingen wie. Z. B. das filetieren des Fisches, die Vorbereitung einer anderen Rute oder die Zubereitung der eigenen Mahlzeit. Dem Angler wird dabei also nicht nur eine bessere Wahrnehmung des Bisses geboten, sondern auch die effektivere Nutzung der Wartezeit.

Wie funktioniert ein Bissanzeiger?

Der Bissanzeiger wird insbesondere dann benutzt, wenn der Angler nicht mehr aktiv, wie z. B. beim Spinnfischen, angelt. Wird die Rute also an einen Rod Pod (Halterung für mehrere Ruten) oder an eine Rutenauflage/ ein Erdspeer befestigt, so hat man nur noch eine begrenzte Möglichkeit, die Bisse zu sehen oder wahrzunehmen. Zum einen kann eine Pose genommen werden, die teilweise über der Wasseroberfläche liegt und bei einem Biss untertaucht oder aber man beobachtet die Schnur auf das genaueste. Auch die Rutenspitze kann Indizien für einen Biss geben. Ruckelt beispielsweise die Spitze, so kann man auch von einem Biss ausgehen. Dieses kann man jedoch erst nach langer Erfahrung beurteilen. Es kommt durchaus vor, dass auch die Rutenspitze aufgrund der Strömung ruckelt.
An diesem Punkt kommt der Bissanzeiger ins Spiel. Doch wie funktioniert ein Bissanzeiger an dieser Stelle? Ganz einfach! Der Bissanzeiger wird in der Regel am Rod Pod oder am Erdspeer angebracht. Der Bissanzeiger verfügt im Normalfall über eine Fassung, worauf man den vorderen Teil der Rute ablegen kann. Die Schnur wird dagegen in einen Schlitz platziert, der meistens direkt darunter oder manchmal auch seitlich liegt.

Sobald der Fisch anbeißt, kommt es unter Wasser zu kleinen Bewegungen und die Schnur wird hin und her bewegt. Der Bissanzeiger nimmt in den allermeisten Fällen die Bewegungen wahr und gibt entweder ein akustisches und/oder optisches Signal wieder.

An dieser Stelle haben wir für Dich Bissanzeiger bis 100 Euro raus gesucht, die überaus positiv bewertet wurden. Auch wenn der Preis sich bei rund 100 Euro befindet, handelt es sich dabei um Bissanzeiger, die ihren Zweck voll und ganz erfüllen.

Bissanzeiger bis 100 Euro

1234
DAM ELEKTR. BISSANZEIGER PRO TRONIC SOFT TOUCH Fubite 3+1 Funk Bissanzeiger Set New Direction tackle 1* K9 Bissanzeiger Mit Snag bars(Blau) Fubite Pro 4+1 Bissanzeiger Set
Modell DAM ELEKTR. BISSANZEIGER PRO TRONIC SOFT TOUCHFubite 3+1 Funk Bissanzeiger SetNew Direction tackle 1* K9 Bissanzeiger Mit Snag bars(Blau)Fubite Pro 4+1 Bissanzeiger Set
Bewertung
Preis

13,33 € 14,99 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

56,00 € 69,90 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

77,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

97,90 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
Preis auf prüfen!*Preis auf prüfen!*Preis auf prüfen!*Preis auf prüfen!*

Welche Bissanzeiger gibt es?

Ursprünglich wurden die Pose, die Aalglocke oder ein Knicklicht als Bissanzeiger genutzt. Da jedoch mit der Zeit der Angelsport auch moderner geworden ist und neue Techniken auf den Markt kamen, verloren die alten Bissanzeiger auch ein wenig an Bedeutung. Was nicht bedeutet, dass sie nicht mehr genutzt werden. Die Pose gehört mit Sicherheit zu einem der beliebtesten Zubehörteile und fehlt vermutlich nur in ganz wenigen Ausrüstungen. Eine Aalglocke ist ziemlich günstig und auch sehr lange haltbar. Die Knicklichter werden nachts immer noch sehr gerne benutzt.

Nichtsdestotrotz kamen im Laufe der Zeit elektronische Bissanzeiger auf den Markt. Ziel war es, dem Angler die Arbeit zu erleichtern. Eine permanente Bissüberwachung sollte damit nicht mehr nötig werden. Es wurden also Bissanzeiger hergestellt, die bei Bissen akustische und/oder optische Signale wiedergeben. Somit war es dem Angler möglich, die Rute mit elektronischem Bissanzeiger auszustatten und sich in der Wartezeit mit anderen Dingen zu beschäftigen.

Die besten Bissanzeiger

„Welche Bissanzeiger sind die besten?“ Das ist wohl eine der spannendsten Fragen in Bezug auf den Bissanzeiger. Leider kann man diese Frage nicht pauschal beantworten, da es sowohl preisliche Unterschiede gibt als auch persönliche Vorlieben.

Der wesentlichste Unterschied ist wohl, dass es zum einen elektronische Bissanzeiger gibt und zum anderen Posen. Die besten elektronischen Bissanzeiger können mit einem akustischem und einem optischen Signal ausgestattet sein. Einige Hobby-Angler behaupten, dass das akustische Signal die Fische verschreckt und sie somit weniger fangen. Andere wollen wiederum nicht mehr darauf verzichten. Es ist wohl eine Sache von persönlichen Meinungen und Vorlieben.

Bissanzeiger werden insbesondere für das Grundangeln, Nachtangeln und für das Angeln in Strömungen verwendet.

Um den Unterschied zwischen den Bissanzeigern besser zu verstehen darzustellen, haben wir für Dich die wichtigsten Eigenschaften aufgezählt


Pose

  • Kann bei fast allen Fischarten benutzt werden
  • Gute Bisserkennung
  • Kein Störfaktor für andere Fische
  • Tag und Nacht nutzber
  • Langlebig
  • Preiswert
  • Knicklicht Anbringung möglich

Elektronische Bissanzeiger

  • Akustisches Signal
  • Optisches Signal
  • Tag und Nacht nutzbar
  • Keine aktive Beobachtung der Schnur oder der Pose
  • Batteriebetrieben
  • Teure Alternative

Aalglocke

  • Akustisches Signal
  • Lange Lebensdauer
  • Preiswert
  • Tag und Nacht nutzber
  • Akustik kann andere Fische erschrecken

Knicklicht

  • Sollte auf Pose befestigt werden
  • Nur für die Nacht geeignet
  • Preiswert
  • Lebensdauer begrenzt

Bissanzeiger Tipps für bestimme Fischsorten

Bissanzeiger für Forellen

Forellen werden üblicherweise an einem Teich oder in einem Bach geangelt, doch welcher Bissanzeiger eignet sich hierbei am besten für Forellen? Grundsätzlich kann man zwar überall einen elektronischen Bissanzeiger einsetzen, aber manchmal lohnt es sich auch einfach eine simple und effektive Methode zu verwenden.

1.Die Aalglocke an der Rutenspitze anbringen. Diese Methode ist zwar einfach und praktisch aber Erfahrene Angler empfinden diese Methode als nicht sensibel genug, um die leichten Bisse der Forellen zu erkennen.

2.Einhängen der Aalglocke. Diese Methode ist unter den Forellenanglern sehr beliebt und liefert äußerst gute Ergebnisse. Nachdem man die Rute in den Rutenständer gelegt hat, holt man zwischen dem ersten und zweiten Ring etwas Schnur ein und hängt die Aalglocke oder mini Blei an. Der Gegenstand sollte die Schnur ca. 20 – 30 cm runterziehen. Bei einem Biss wird der Gegenstand dann hochgezogen und der Biss kann so erkannt werden.

Bissanzeiger für Hecht und Zander

Beim Zander- und Hechtangeln ist es sehr wichtig einen äußerst sensiblen Bissanzeiger zu haben. Das ist umso wichtiger, da diese beiden Raubfische bei kleinsten Wiederständen den Köder wieder loslassen. Eine Möglichkeit einen entsprechenden Bissanzeiger „zu bauen“ wäre z. B. den Bissanzeiger Kopfüber an die Rute anzubringen. Zur Befestigung kann man beispielsweise Rohrschellen oder Plastikmontageklemmen nehmen. Nimmt man beispielsweise die Plastikmontageklemmen, bohr man am oberen Ende des Griffstück ein Loch kleines Loch von ca. 8 mm. An dieser Stelle wird der Bissanzeiger montiert. Anschließend befestigt man die Montageklammern an die Rute und dreht die Montage so lange, bis die Schnur durch das Laufrad im Bissanzeiger kann.

TIPP: Diese Montage ist nur eine Möglichkeit und sollte mit äußerster Vorsicht gebaut werden!